Alle Arten  |  Alle Artenvideos  |  Raupenbestimmung  |  Statistik  |  Einstellungen
         Suchen
   Copyright & Impressum  |  Über mich  |  Etwas Topographie  |  Gästebuch  |  E-Mail  |  Links                                              powerd by steinzauber-online.de
     Home  |  Insekten  |  Käfer  |  >Blatthornkäfer< Homepage
weiterempfehlen
 
Seite
Bookmarken
 
Änderungsliste            

    Namensausgabe in:   Wissenschaftlich   >Deutsch<
    Vorschaubilder:   ausblenden

 Rote Liste-Status:
 z.Z. Nicht gefährdet im Bund
 z.Z. Nicht gefährdet in RLP
 z.Z. Nicht gefährdet in NRW
 z.Z. Nicht gefährdet in HE
 Legende

 Diese Art nachgewiesen:
 In Deutschland: Ja
 Im Hohen Westerwald: Ja
 Gemarkung Westernohe: Ja
 Art-ID: 500
EDV-Code: 85-.033-.002-.
Melolontha melolontha
(LINNAEUS, 1758)
Feldmaikäfer / Maikäfer

Viele Kinder kennen diesen Käfer schon nicht mehr.

                                                                             Media-ID: 2292
2004/05/02,  56479 Westernohe, Garten
In den früheren Jahren noch ein Schädling, ist er in den letzten Jahren in manchen Gegenden Deutschlands selten geworden.


 Media-ID: 2293
2004/05/02,  56479 Westernohe, Garten
Er neigt in gewissen Abständen als Massenvorkommen aufzutreten.


 Media-ID: 2294
2004/05/02,  56479 Westernohe, Garten
Es gibt einige Unterarten des Käfers.


 Media-ID: 2295
2004/05/02,  56479 Westernohe, Garten
Eine weitere Aufnahme des Käfers.


 Media-ID: 2541
,  
Weitere Infos zu unseren vier Maikäferarten (Quelle: ein Forumsbeitrag von Erwin Rennwald im lepiforum.de)

Melolontha melolontha, der Feld-Maikäfer.
Diese am meisten erbreitete Art hat - zumindest am Oberrhein - ganz überwiegend einen dreijährigen Rhythmus und ist in diesem Jahr (2009) recht häufig - teilweise sogar in großen Stückzahlen anzutreffen, so dass durchaus auch mehrere hundert Tiere mal an einer Lampe sitzen können.
In manchen Gebieten, so z.B. am Kaiserstuhl treten sie in manchen Jahren in solchen Mengen auf, dass sie dort mit chemischen Mitteln bekämpft werden.

Melolontha hippocastani, der Wald-Maikäfer.
Er ist ein Spezialist der Sandböden, in Deutschland kommt er vor allem am nördlichen Oberrhein in zwei Stämmen vor. Er hat eine in der Regel vierjährige Entwicklungszeit. Diese Art neigt zum millionenfachen Auftreten und wurde im meinem Karlsruher Raum 1996, 2000, 2004 und 2008 massiv unter Hubschrauber- und Flugzeugeinsatz bekämft - mit dem stets gleichen nachhaltigen Erfolg. Nach der Bekämpfung 2008 lagen z.B. bei Kirrlach Millionen vergifteter Käfer herum - die Auswirkungen auf Breitflügelfledermäuse und Große Mausohren - die diese Tiere gezielt nutzten - wurden wahrscheinlich von keinem untersucht.
Weiter nördlich - bis in den Raum Darmstadt (und weiter?) fliegt der "Nordstamm". Er war 1994, 1998, 2002 und zuletzt 2006 mit einer Bekämpfung dran, dort darf man sich also 2010 wieder auf eine massive Bekämpfung einstellen.
Zusamengefasst heißt das, dass es am nördlichen Oberrhein jedes zweite Jahr (bereichsweise) ein "gutes" Flugjahr des Wald-Maikäfers gibt, also jedes "gerade Jahr". Jedes sechste "gerade" Jahr gibt es zusätzlich auch ein Feld-Maikäfer-Jahr, zuletzt also 2006, das nächste Mal 2012. In den ungeraden Jahren wechseln sich Flugjahre und jeweils 2 Mangeljahre des Feld-Maikäfers ab. 2009 ist also ein (reines) Feld-Maikäfer-Jahr (und wer auf Sandboden der berrheinebene wohnt, merkt davon nicht viel), 2011 dann wieder - wie zuletzt 1999, 2001, 2005 und 2007 - ein echtes Maikäfer-Mangeljahr.

Melolontha pectoralis.
Er kommt in der südlichen Oberrheinebene vor, er ist aber immer nur als Rarität zu finden.

Anoxia villosa.
Diese Art kommt auf Sandböden in der Nördlichen Oberrheinebene vor und hatte 2003 und 2007 ein vermehrtes Auftreten. Die Art fliegt im Juni/Juli. Der Käfer sieht aus wie ein etwas zu stark behaarter Maikäfer. Sein nächstes Auftreten wird erst im Jahr 2011 wieder sein - also alle vier Jahre.


Sie können nach mehreren Suchbegriffen oder Arten gleichzeitig suchen (Familien oder auch Artennamen).

Bei der Suche wird nach dem Suchbegriff in allen Datenbankfeldern gesucht. So läßt sich z.B. nicht nur nach wissenschaftlichen und deutschen Namen, sondern auch nach Fundorten, einem Datum (Format: 2008/07/16), Artenkennziffern nach Karsholt/Razowski oder dem EDV-Code bei Käfern suchen.
Mit diesen Knöpfen kann die Anzahl der Arten eingeschrängt werden, standardmäßig werden
alle in der Datenbank befindlichen Arten angezeigt. Sie haben folgende Möglichkeiten:

Im linken Bereich:
Keine Eingrenzung, alle Arten anzeigen - Standard, zeigt alle Arten der Datenbank an
Arten die im Bundesgebiet vorkommen - zeigt nur die Arten an, die auf dem Bundesgebiet vorkommen
Arten die im Westerwald vorkommen - begrenzt die Anzeige auf Arten, die im Westerwald vorkommen
Arten die in Westernohe vorkommen - begrenzt die Anzeige auf Arten, die in Westernohe vorkommen

Im rechten Bereich:
Alle Arten der Sammlung - keine Einschränkungen, es werden alle Arten unabhängig vom Status angezeigt
nur die mit Rote Liste-Status - es werden nur Arten angezeigt, die auf der Rote Liste stehen

Die linken und rechten Optionen können auch kombiniert werden.
IP=54.163.158.163
merken!
Besuch-Dat=2017-02-28 Ak-Dat=2017-02-28