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Unterordnung Pflanzenwespen  (Symphyta)
Überfamilie Siricoidea (Holzwespenartige)
  Familie Siricidae (Holzwespen)
    
0001 Riesenholzwespe (Urocerus gigas)

 Rote Liste-Status:
 z.Z. Nicht gefährdet im Bund
 z.Z. Nicht gefährdet in RLP
 z.Z. Nicht gefährdet in NRW
 z.Z. Nicht gefährdet in HE
 Legende

 Diese Art nachgewiesen:
 In Deutschland: Ja
 Im Hohen Westerwald: Ja
 Gemarkung Westernohe: Ja
 Art-ID: 621
Nr.: 0001
Urocerus gigas
(Linnaeus, 1758)
Riesenholzwespe

Sie ist eine der größten Hautflügler Europas.

                                                                             Media-ID: 3101
2010/06/13,  56479 Westernohe, Waldweg, Windwurffläche
Trotz ihres hornissenartigen Erscheinungsbildes sind die Tiere nicht gefährlich, sondern völlig harmlos. Außerdem steht der Legeapparat mit keiner Giftdrüse in Verbindung!
Die Länge der weiblichen Riesenholzwespe beträgt 24 - 44 mm, die des Männchens 12 - 32 mm.


 Media-ID: 3102
2010/06/13,  56479 Westernohe, Waldweg, Windwurffläche
Die Verbreitung dieser Art ist über große Teile Europas, gemäßigte Zone Asiens und Nordafrika. Sie tritt an lichten, sonnigen Stellen in Nadelwäldern, wo frisch gefällte Bäume liegen, von Mai bis Oktober auf.
Die Riesenholzwespe hat ein hornissenartiges Aussehen, ist aber völlig ungefährlich und nicht aggressiv. Die kleineren Männchen sind seltener zu beobachteten, da sie sich oft hoch in den Baumkronen aufhalten. Die kleineren Männchen besitzen einen gelbrötlichen am Ende schwarzen Hinterleib.
Unterhalb des Tieres kann man deutlich den schwarzen Legebohrer erkennen, der schon zur Hälfte senkrecht ins Holz getrieben wurde.


 Media-ID: 3103
2010/06/13,  56479 Westernohe, Waldweg, Windwurffläche
Mit dem großen Legeapparat kann das Weibchen bis zu 8 Eier pro Legevorgang ca. 1 -2 cm tief in Nadelgehölzen absetzten. Das Weibchen kann innerhalb von 2-4 Wochen bis zu 350 Eier ablegen. Eine Bohrung kann 5-10 Minuten dauern, in dieser Zeit ist sie durch Räuber (wie Vögel) leichte Beute.


 Media-ID: 3104
2010/06/13,  56479 Westernohe, Waldweg, Windwurffläche
Die Larven halten sich zunächst im Randholz des Stammes auf, dringen dann tiefer in das Holz ein und kehren später wieder in die Oberflächenzone zurück.
Die Larven sind gelblich-weiß gefärbt, mit kräftigen Mundwerkzeugen ausgestattet und bohren langen, gewundenen Gängen durch das Holz. Die Larven fressen das Holz übrigens mit Unterstützung von Pilzen (Pilzmycel), die das Riesenholzwespenweibchen bereits während der Eiablage in Form von Sporen "quasi als Impfung" mit übertragen hat (die Pilze werden von der Larve gefressen und liefern ihr die Enzyme zur Verdauung des Holzes). Die Larven brauchen 2 - 3 Jahre für ihre Entwicklung. In einer Tiefe von 1,5 - 5 cm legen sie schließlich ihre Puppenwiege an. Die geschlüpften Wespen nagen sich durch ein kreisrundes Schlupfloch von ca. 1cm Durchmesser ins Freie. Oft ist das Holz bis zum Schlupf der Wespen irgendwo verbaut, so dass die gefährlich anmutenden Insekten in Wohnungen schlüpfen.


 Media-ID: 3105
2010/07/07,  56479 Westernohe, Waldwiese
Entschließt sich ein Tier zur Eiablage, sollten Sie genau hinsehen: Der aus zwei gegeneinander beweglichen Teilen bestehende Legebohrer wird bis zum Ansatz tief in das Holz getrieben, dort erfolgt dann die Eiablage. Da die Holzwespe bei dieser Tätigkeit im Holz feststeckt und bei auftauchenden Vögeln nicht fliehen kann, wird sie oft zu deren leichter Beute.
Das Tier auf diesem Foto ist leider tot. Es steckte bei der Eiablage wohl mit dem Legebohrer fest und ist an einem eingeschlagenen Lärchenpfahl verendet.


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Besuch-Dat=2017-02-24 Ak-Dat=2017-02-24